Android
Was ist Android?
Android ist das Betriebssystem auf Smartphones und Tablets von Google, Samsung, OnePlus und vielen weiteren Herstellern. Es ist keine einzelne App: Auf dem Gerät greifen Apps, Browser, Google-Konto, Zahlungsdienste und Kommunikationsfunktionen ineinander.
Mit einem beaufsichtigten Google-Konto kann ein Kind Dienste wie die Google Suche, Chrome und Gmail nutzen. Eltern können dabei über Family Link Teile der Nutzung verwalten. [2]
Altersgrenze: Ab welchem Alter ein Kind sein Konto selbst verwalten darf, ist je nach Land unterschiedlich. [2]
Ob ein Jugendlicher die Aufsicht allein beenden kann, hängt von Alter und Land ab, und unter 18 Jahren kann Google weiterhin die Zustimmung eines Elternteils verlangen. Family Link zeigt an, was für das Konto gilt, wenn die Anfrage gestellt wird. [7]
Warum mögen es Kinder?
- Kommunikation — Nachrichten, Anrufe und soziale Apps helfen Kindern, in Kontakt zu bleiben.
- Apps und Spiele — Google Play bietet eine große Auswahl an Apps und Unterhaltung.
- Auswahl — Android-Smartphones gibt es in vielen Größen und Preisklassen.
- Anpassung — unter Android lassen sich Startbildschirm, Widgets und Designs verändern. Kinder gestalten das Smartphone gern nach ihren Vorstellungen.
- Freunde nutzen es — viele Kinder wünschen sich das, was ihre Freundinnen und Freunde bereits verwenden.
Was sind die tatsächlichen Risiken?
- Apps, Browser und Inhalte — über Google Play, Chrome und YouTube können Kinder auf Apps, Websites und Medien zugreifen, die nicht für jedes Kind geeignet sind. Die Filter für beaufsichtigte Konten versuchen, nicht jugendfreie Websites in Chrome zu sperren. Google stellt jedoch klar, dass dies keinen vollständigen Schutz garantiert. [4]
- Apps außerhalb des üblichen Store-Wegs — unter Android lassen sich Apps in bestimmten Fällen am üblichen Genehmigungsweg vorbei installieren. Sind die Einstellungen nicht gesperrt, kann das Filter und Sicherheitsfunktionen schwächen.
- App-Berechtigungen — Apps mit Kamera, Mikrofon oder Standortzugang können mehr Informationen sammeln oder weitergeben, als das Kind erwartet.
- Zahlungen — App-Käufe und In-App-Käufe können unerwartete Kosten verursachen, wenn die Kaufgenehmigung nicht konfiguriert ist.
- Dateifreigabe in der Nähe — Quick Share kann das Gerät für Personen in der Nähe sichtbar machen, solange der Empfangsbildschirm oder die vorübergehende Option „Für alle“ aktiv ist. [6]
Einstellungen, die Sie prüfen sollten
- Beaufsichtigtes Konto einrichten: Erstellen Sie das Google-Konto Ihres Kindes in Family Link oder fügen Sie einem vorhandenen Konto die Aufsicht hinzu. Für Kinder unter 13 Jahren beziehungsweise unter dem im jeweiligen Land geltenden Alter ist die Zustimmung eines Elternteils erforderlich. Sobald das Kind dieses Alter erreicht, sehen Sie in Family Link nach, ob es die Aufsicht selbst beenden kann oder weiterhin Ihre Zustimmung benötigt. [2] [7]
- App- und Kaufgenehmigungen prüfen: Öffnen Sie Family Link → wählen Sie Ihr Kind → Steuerung → Google Play, und legen Sie fest, welche Downloads und Käufe eine Genehmigung benötigen. Verfügbarkeit und Bezeichnungen können je nach Gerät und Land variieren. [1]
- Inhaltliche Grenzen setzen: Öffnen Sie Family Link → wählen Sie Ihr Kind → Steuerung → Google Play, dann überprüfen Sie die Inhaltsbeschränkungen für Apps, Spiele und Medien. Altersfreigaben sind ein Filter und keine Garantie dafür, dass jeder Inhalt zu Ihrer Familie passt. [1]
- Suche und Chrome prüfen: Prüfen Sie SafeSearch in Family Link. Bei einem beaufsichtigten Kinderkonto ist die Funktion standardmäßig aktiviert und gesperrt, Eltern können sie aber verwalten. Öffnen Sie Family Link → wählen Sie Ihr Kind → Steuerung → Google Chrome und Web, wählen Sie einen Websitefilter und prüfen Sie erlaubte oder gesperrte Websites. Die Bezeichnungen der Sucheinstellungen können je nach Family-Link-Version variieren. [3] [4]
- Gerätenutzung begrenzen: Öffnen Sie Family Link → wählen Sie Ihr Kind → Steuerung → Tageslimit oder Auszeit, und legen Sie einen Zeitplan fest. Die Limits gelten für jedes Android-Gerät oder Chromebook einzeln. [1]
- Standort und Fernsperre prüfen: Öffnen Sie Family Link → Standort oder Steuerung → Geräte. Diese Funktionen benötigen ein unterstütztes beaufsichtigtes Gerät, das eingeschaltet, verbunden und kürzlich aktiv war. [1]
- YouTube-Angebot wählen: Öffnen Sie Family Link → wählen Sie Ihr Kind → Steuerung → YouTube. Wählen Sie YouTube Kids oder, falls berechtigt, ein beaufsichtigtes YouTube-Konto mit einer der verfügbaren Inhaltsstufen. [5]
- Sichtbarkeit in Quick Share einschränken: Öffnen Sie Einstellungen → suchen Sie nach Quick Share → Wer kann mit dir teilen? → wählen Sie Deine Geräte oder Kontakte. „Für alle (10 Minuten)“ ist nur vorübergehend aktiv; danach gilt wieder die vorherige Auswahl. [6]
- App-Berechtigungen prüfen: Öffnen Sie Einstellungen → Sicherheit und Datenschutz → Datenschutz → Berechtigungsmanager, und prüfen Sie den Zugriff auf Kamera, Mikrofon und Standort. Die Bezeichnungen unterscheiden sich je nach Android-Version und Hersteller.
Wie Sie darüber sprechen können
„Welche Apps nutzt du im Moment am häufigsten, und was gefällt dir daran?“
„Was machst du, wenn du Nachrichten oder Dateien von jemandem bekommst, den du nicht kennst?“
„Welcher Geräteplan würde an Schultagen und Wochenenden gut funktionieren?“
Zuletzt überprüft: September 2026